Konflikte sind manchmal wie das Salz in der Suppe. In der Auseinandersetzung zeigen sie uns neue Perspektiven auf und können uns über frühere Grenzen hinausführen. Das ist die positive Seite eines Konflikts und häufig schwer genug. Schwieriger wird es, wenn zur Konfliktebene eine zweite Ebene hinzukommt, die interkulturelle. Konflikte werden dadurch schwer durchschaubar und Reaktionen sind weniger einzuschätzen, zu verstehen.

In international agierenden Unternehmen sind Teams mit Kollegen unterschiedlicher Nationen an der Tagesordnung. Missverständnisse können sich hier schnell zu handfesten Konflikten auswachsen, insbesondere dann, wenn das Wissen um mögliche kulturelle Dimensionen oder Hintergründe fehlt. Interkulturell bedingte Konflikte bringen Sand ins Getriebe, sei es nun in Teams, in Verhandlungen etc. Gegensteuern kann man z.B. durch Fortbildungen, die interkulturelle Fragestellungen regelmäßig thematisieren. Auch Teambildungsmaßnahmen in denen dies kontinuierlich zur Sprache kommt, sind eine Möglichkeit.
Wenn alles verfahren ist und scheinbar nichts mehr geht, bietet die interkulturelle Mediation Lösungswege. Kenntnisse in Mediation und in interkultureller Kommunikation sind dabei grundlegende Voraussetzung.

Mediation ist immer lösungs- und zukunftsorientiert. Damit trägt sie auch in einem Konfliktfall zu einer Weiterentwicklung bei und erhöht die Chancen, dass zumindest der konkrete Anlass nicht wieder zum bremsenden Konfliktfall wird.

Interkulturelle Mediation in Kürze
Interkulturelle Mediation